Heute gibt es ein Gericht, das für mich den Inbegriff des Sommers darstellt: ein ehrliches, aromatisches Ratatouille. Wenn der Garten oder der Markt überquillt vor Zucchini, Auberginen und Paprika, ist das die beste Art, alles zu verarbeiten. Es ist ein einfaches, bodenständiges Essen, das unglaublich viel Geschmack hat und sich super als Hauptgericht oder als geniale Beilage zum Grillen macht. Ein Topf voll sonnengereiftem Gemüse, was will man mehr?

Ratatouille Rezept
Zutaten
- 1 große Aubergine
- 2 Zucchini
- 2 Paprika verschiedene Farben, z.B. rot und gelb
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 400 g reife Tomaten oder eine Dose stückige Tomaten
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL getrocknete Kräuter der Provence oder frischer Thymian und Rosmarin
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Eine Handvoll frische Basilikumblätter
Anleitungen
- Vorbereitung: Das gesamte Gemüse waschen und in etwa gleich große, mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.
- Gemüse anbraten: Das Olivenöl in einem großen Schmortopf oder einer tiefen Pfanne erhitzen. Zuerst die Auberginenwürfel darin von allen Seiten goldbraun anbraten, dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und beiseitestellen. Den Vorgang mit den Zucchini und anschließend mit den Paprikastreifen wiederholen. Bei Bedarf zwischendurch noch etwas Öl nachgießen.
- Soße ansetzen: Im restlichen Öl die gehackte Zwiebel glasig dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten, bis er duftet.
- Alles vereinen: Die gehackten Tomaten und die Kräuter der Provence in den Topf geben. Kurz aufkochen lassen. Dann das gesamte angebratene Gemüse wieder hinzufügen. Alles vorsichtig vermengen.
- Schmoren: Das Ratatouille mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt bei niedriger Hitze für etwa 20 bis 30 Minuten sanft schmoren lassen. Das Gemüse sollte weich sein, aber nicht zerfallen. Nicht zu oft umrühren.
- Abschmecken: Am Ende der Garzeit die frischen Basilikumblätter unterheben und das Ratatouille noch einmal final mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Was macht dieses Ratatouille Rezept besonders?
Dieses Rezept konzentriert sich auf das Wesentliche. Es geht darum, den Eigengeschmack des Gemüses hervorzuheben und nicht alles in einer Soße zu ertränken. Es ist ein Gericht, das mit wenigen, aber guten Zutaten auskommt.
- Einfach und authentisch: Wir kochen es so, wie es in der Provence Tradition hat, ohne unnötigen Schnickschnack.
- Voller Geschmack: Jedes Gemüse wird einzeln angebraten. Das ist der Trick, damit am Ende nicht alles zu einem Einheitsbrei verkocht.
- Unglaublich vielseitig: Es schmeckt warm als Hauptgericht, kalt als Vorspeise oder als Beilage zu fast allem.
- Gesund und leicht: Eine riesige Portion Gemüse, die satt macht, aber nicht schwer im Magen liegt.
Ratatouille – Häufige Fragen & Antworten
Ja, Ratatouille schmeckt sogar oft noch besser, wenn es einen Tag durchgezogen ist.
Traditionell wird es mit Baguette oder Reis serviert. Es passt aber auch gut zu Pasta oder als Beilage zu Fleischgerichten.
Ja, Ratatouille ist flexibel. Sie können beispielsweise Karotten oder Kürbis hinzufügen. Das verändert jedoch den traditionellen Geschmack des Original-Rezepts.
Lagern Sie es in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Es hält sich dort bis zu 3 Tage.
Ja, dieses Ratatouille-Rezept ist vegan, da es nur aus Gemüse und Gewürzen besteht.
Ja, frische Kräuter wie Thymian und Rosmarin verleihen dem Gericht einen intensiveren Geschmack. Verwenden Sie etwa die dreifache Menge frischer Kräuter im Vergleich zu getrockneten.
Ja, Ratatouille ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, da es aus frischem Gemüse besteht.




Schmeckt einfach total lecker, und sehr einfach zum Nachkochen.